Leistungen

Diese Seite erklärt den realen Dashboard-Bereich Leistungen. Sie beschreibt, wie Services angelegt, bearbeitet, tariflich begrenzt, visuell angereichert, Mitarbeitern zugeordnet und für den öffentlichen Buchungsflow vorbereitet werden.

Rolle

Steuerzentrale für Angebot, Preislogik und öffentliche Service-Darstellung.

Wichtig für

Conversion, Klarheit des Angebots, Buchbarkeit und Team-Zuordnung.

Nicht allein zuständig für

Kalender-Verfuegbarkeit, Terminregeln und komplette Slot-Logik.

Was dieser Bereich im Produkt wirklich macht

Leistungen ist nicht einfach eine Liste von Services. In diesem Bereich wird entschieden, welche Angebote ein Studio überhaupt praesentiert, was sie kosten, wie lange sie dauern, ob sie online buchbar sind und mit welchen Mitarbeitern sie zusammenhaengen.

Dadurch ist diese Seite gleichzeitig Angebotssteuerung, Preislogik, Team-Zuordnung, öffentliche Darstellung und ein Vorraum für den späteren Buchungsflow. Wer hier sauber arbeitet, macht aus einem allgemeinen Profil ein wirklich buchbares Angebot.

Wie die Seite aufgebaut ist

Tarifblock

Zeigt Limits, Usage, Sperrungen und die Verbindung zum aktuellen Plan.

Qualitätshinweise

Gibt Empfehlungen für starke Leistungseinträge.

KPI-Karten

Gesamt, aktiv, buchbar und Durchschnittspreis.

Leistungsliste

Alle Services mit Status, Preis, Dauer, Team und Quick Actions.

Statuslogik

Aktiv, online buchbar und tarifbedingt gesperrt als getrennte Ebenen.

Create/Edit-Modal

Pflegt Bild, Beschreibung, Dauer, Preis und Grundeinstellungen.

Mitarbeiter-Zuordnung

Bestimmt, wer welche Leistung ausführen darf.

Neu Leistung

Zugang über einen CTA, der auch tariflich begrenzt sein kann.

Was dieser Bereich öffentlich und intern beeinflusst

Oeffentlich sichtbar

Name, Beschreibung, Preis, Dauer, Bilder und in weiten Teilen auch die Buchbarkeit einer Leistung wirken direkt auf die öffentliche Profilseite und den Buchungsflow.

Intern steuernd

Mitarbeiter-Zuordnung, Pflichtauswahl und Statuslogik entscheiden intern, wie sauber der Service später operativ genutzt werden kann.

Wichtige Abgrenzung

Auch eine gut angelegte Leistung ist nicht automatisch voll terminfaehig. Für echte Verfuegbarkeit müssen zusätzlich Kalender, Mitarbeiterzeiten und Terminregeln stimmen.

Was sieht der Kunde davon?

Beim Vergleichen von Angeboten

Kunden sehen, welche Leistungen überhaupt angeboten werden, was sie kosten, wie lange sie dauern und welche Angebote klar beschrieben und visuell greifbar sind.

Beim Gehen in den Buchungsflow

Buchbarkeit, Mitarbeiterpflicht und saubere Service-Struktur bestimmen, ob der Weg in die Reservierung klar und plausibel wirkt oder ob er verwirrend wird.

Praktische Übersetzung in Kundensprache

Klare Leistungsnamen sagen: Ich weiss sofort, was ich buchen kann.

Gute Bilder und Beschreibungen sagen: Dieses Angebot wirkt konkret und hochwertig.

Saubere Preise und Dauer sagen: Ich kann Aufwand und Erwartung besser einschaetzen.

Stimmige Buchbarkeit sagt: Der nächste Schritt fuehlt sich nicht zufaellig, sondern vorbereitet an.

Screenshots und visuelle Orientierung

Diese Bildplätze sind wie bei den anderen Guide-Seiten als Screenshot-Layer vorbereitet. Sie helfen dabei, das Leistungsmodul schneller zu erfassen. Die aktuellen Bilder sind Platzhalter und können später direkt ersetzt werden.

Empfehlung: je Screenshot nur einen klaren UI-Zweck zeigen, nicht alles auf einmal.

Die Funktionsblöcke im Detail

1. Tarif- und Limitblock

Ganz oben zeigt die Seite, wie viele Leistungen der aktuelle Tarif erlaubt, wie viele bereits genutzt werden und ob einzelne Leistungen tarifbedingt gesperrt sind. Daraus entsteht direkt die Logik, ob neu Leistungen angelegt werden dürfen.

Pflegt

keine Service-Inhalte selbst, sondern den Rahmen für Anzahl und Bearbeitbarkeit.

Beeinflusst

ob Teams neu Leistungen anlegen oder warum vorhandene Einträge öffentlich gesperrt sind.

Häufig verwechselt mit

einer rein informativen Plan-Anzeige. Tatsächlich steuert dieser Block das Verhalten der Seite mit.

Vorhanden: Planname, Trial/Status, Usage, Limit, Locked-Hinweise und CTA zum Pricing-Bereich.

Wirkung: Nutzer sehen sofort, ob funktionale Grenzen vom Tarif kommen.

Praxis: Gerade bei fehlenden oder gesperrten Leistungen ist das der erste Debug-Punkt.

2. Hinweisblock für gute Leistungen

Die Seite gibt direkt Empfehlungen für starke Service-Einträge: klare Namen, gute Bilder, beschriebener Mehrwert und realistische Zeitangaben inklusive Pufferdenken.

Pflegt

keine Daten, sondern Qualitätsorientierung für das Anlegen von Leistungen.

Beeinflusst

wie gut Nutzer die Seite als Arbeitsanleitung und nicht nur als Datentabelle verstehen.

Häufig verwechselt mit

Marketing-Fluff. In der Praxis ist das Onboarding-Hilfe direkt im Modul.

Vorhanden: kurzer Erfolgs-Hinweisblock mit 4 Leitlinien.

Wirkung: Hilft, nicht nur technische, sondern auch öffentlich sinnvolle Leistungen zu bauen.

Praxis: Besonders wichtig für Teams, die Leistungen schnell aber unscharf anlegen.

3. KPI-Karten für Leistungsliste

Die vier Kennzahlen zeigen Gesamtanzahl, aktive Leistungen, online buchbare Leistungen und den Durchschnittspreis. Damit wird aus der Seite nicht nur ein Editor, sondern auch ein Kontrollpunkt für das Leistungsportfolio.

Pflegt

keine einzelnen Leistungen, sondern den schnellen Portfolio-Überblick.

Beeinflusst

wie Teams den Zustand des Angebots auf einen Blick erfassen.

Häufig verwechselt mit

reinem Dashboard-Schmuck. Diese Zahlen spiegeln die eigentliche Listenlogik wider.

Vorhanden: Gesamt, Aktiv, Buchbar, Durchschnittspreis.

Wirkung: Teams sehen sofort, ob das Angebot zu klein, zu inaktiv oder unausgewogen ist.

Praxis: Vor allem bei vielen Leistungen spart das viel Scrollen und manuelles Zählen.

4. Service-Liste mit Status und Aktionen

Im Kern der Seite steht die Liste aller Leistungen. Jede Zeile trägt nicht nur Name und Preis, sondern Bild, Status, Buchbarkeit, Buchungszahlen, Mitarbeiter-Zuordnung, Lock-Status und direkte Aktionen für Sichtbarkeit, Bearbeitung und Löschen.

Pflegt

das sichtbare und operative Leistungsportfolio des Studios.

Beeinflusst

was Kunden öffentlich sehen und welche Leistungen wirklich buchbar sind.

Häufig verwechselt mit

einer simplen Preisliste. Die Zeilen tragen auch Status-, Team- und Tariflogik.

Vorhanden: Bild, Beschreibung, Dauer, Preis, Buchungen, Mitarbeiter, Aktiv/Bookable/Locked-Badges und Quick Actions.

Wirkung: Diese Liste ist der eigentliche Steuerraum für das Angebot.

Praxis: Hier sieht man schnell, ob eine Leistung nur existiert oder wirklich produktiv nutzbar ist.

5. Aktiv, buchbar und tarifbedingt gesperrt

Die Seite trennt sauber zwischen allgemeiner Aktivität, Online-Buchbarkeit und tarifbedingter Sperrung. Das sind drei verschiedene Zustände mit unterschiedlicher Wirkung auf öffentliche Sichtbarkeit und operative Nutzung.

Pflegt

den Status einer Leistung über mehrere Ebenen.

Beeinflusst

ob eine Leistung sichtbar, buchbar oder wegen Tarifgrenzen blockiert ist.

Häufig verwechselt mit

einem einzigen Ein/Aus-Schalter. In Wirklichkeit greifen mehrere Logiken gleichzeitig.

Vorhanden: Aktiv/Inaktiv, Online buchbar und gesperrt durch Tarif.

Wirkung: Nicht jede sichtbare Leistung ist automatisch online buchbar und nicht jede vorhandene Leistung ist tariflich frei.

Praxis: Das ist einer der wichtigsten Punkte für Fehlersuche bei Booking-Problemen.

6. Create/Edit-Modal für Leistungen

Neu Leistungen und Bearbeitungen laufen über dasselbe Modal. Dort werden Bild, Name, Beschreibung, Dauer, Preis, Aktiv-Status, Buchbarkeit und Mitarbeiterpflicht in einem geführten Formular gepflegt.

Pflegt

alle Kerndaten einer Leistung in einem zentralen Arbeitsdialog.

Beeinflusst

Qualität, Vollständigkeit und direkte Einsatzfähigkeit einer Leistung.

Häufig verwechselt mit

einem Minimal-Formular. Tatsächlich steckt dort die komplette inhaltliche Pflege.

Vorhanden: Bildupload, Name, Beschreibung, Dauer, Preis, Status-Checkboxen, Mitarbeiter-Auswahl.

Wirkung: Das Modal verbindet Marketing, Operatives und Buchungslogik in einem Schritt.

Praxis: Wer hier unklar arbeitet, erzeugt später Widersprüche im öffentlichen Buchungsflow.

7. Mitarbeiter-Zuordnung und Pflichtauswahl

Leistungen können gezielt bestimmten Mitarbeitern zugeordnet werden. Zusätzlich gibt es die Option, dass Kunden bei der Buchung zwingend einen Mitarbeiter auswählen müssen.

Pflegt

die Verbindung zwischen Leistungsangebot und Team.

Beeinflusst

wer eine Leistung anbieten darf und wie der Booking-Flow aufgebaut ist.

Häufig verwechselt mit

dem Mitarbeiter-Modul selbst. Die eigentliche Bindung der Leistung passiert hier.

Vorhanden: Multi-Select für Mitarbeiter und Checkbox für erforderliche Auswahl.

Wirkung: Leistungslogik und Teamlogik werden direkt miteinander verknüpft.

Praxis: Besonders wichtig für Studios mit Spezialisierungen oder ungleicher Skill-Verteilung im Team.

8. Bild-Upload für Leistungen

Jede Leistung kann ein eigenes Bild erhalten. Dadurch ist der Bereich nicht nur intern, sondern auch stark für die öffentliche Wirkung und Conversion relevant.

Pflegt

die visuelle Darstellung einzelner Leistungen.

Beeinflusst

Klickverhalten, Wahrnehmung und Qualitätseindruck des Angebots.

Häufig verwechselt mit

den allgemeinen Profilbildern. Leistungsbilder sind spezifisch pro Service.

Vorhanden: Upload-Fläche mit Vorschau und Dateiformat-Hinweis.

Wirkung: Einzelne Leistungen werden anschaulicher und öffentlich attraktiver.

Praxis: Besonders bei Beauty-Services kann Bildmaterial den Unterschied bei der Auswahl machen.

Datenlogik und Systemzustand

Die Leistungsseite verbindet sichtbare Angebotsdaten mit tarif- und teambezogener Systemlogik.

Service-Stammdaten
Name, Beschreibung, Dauer, Preis und Bild der Leistung.
Status-Logik
Aktiv, online buchbar oder tarifbedingt gesperrt.
Team-Zuordnung
Verknuepfung zu Mitarbeitern und daraus entstehende operative Buchbarkeit.
Plan-Zustand
Usage, Limits und plan_locked-Logik für Leistungen oberhalb des Tarifs.

Dadurch ist Leistungen nicht nur ein Katalogformular, sondern die Stelle, an der Angebot, Tarifgrenzen und spätere Booking-Verfuegbarkeit technisch zusammenlaufen.

Empfohlene Reihenfolge bei der Bearbeitung

  1. 1 Zuerst prüfen, ob der Tarif neu Leistungen erlaubt oder bereits Sperrungen erzeugt.
  2. 2 Danach die Leistung inhaltlich sauber anlegen: Name, Beschreibung, Dauer, Preis und Bild.
  3. 3 Anschliessend entscheiden, ob die Leistung aktiv und online buchbar sein soll.
  4. 4 Dann die passende Mitarbeiter-Zuordnung und gegebenenfalls Pflichtauswahl setzen.
  5. 5 Danach in der Liste kontrollieren, ob Status, Preis, Dauer und Team logisch zusammenpassen.
  6. 6 Zum Schluss den öffentlichen Auftritt und den späteren Buchungsflow im Zusammenhang mit Profil, Team und Kalender prüfen.

Häufige Fehler auf dieser Seite

Leistungen anlegen, aber keine klare Beschreibung oder kein Bild mitgeben.
Aktiv und buchbar verwechseln und annehmen, dass beides identisch ist.
Tarifbedingte Sperrung übersehen und deshalb am falschen Modul nach Fehlern suchen.
Mitarbeiter-Zuordnung auslassen, obwohl bestimmte Leistungen nur von einzelnen Personen erbracht werden können.
Dauer und Preis unrealistisch setzen, was später zu Problemen im Buchungsflow führt.
Die Liste nur als internen Datensatz sehen und nicht als öffentlichen Angebotskatalog.

Fragen und Antworten

Ist eine aktive Leistung automatisch online buchbar?
Nicht zwingend. Die Seite trennt zwischen aktiv und online buchbar. Zusätzlich müssen Team- und Terminlogik später ebenfalls passen.
Warum kann eine Leistung existieren, aber öffentlich nicht erscheinen?
Dafür kommen mehrere Gründe in Frage: inaktiv, nicht buchbar, tarifbedingt gesperrt oder in nachgelagerten Modulen noch nicht sauber eingebunden.
Wozu dient die Mitarbeiter-Zuordnung?
Sie legt fest, wer eine Leistung anbieten darf und wirkt direkt auf die Buchungslogik, besonders wenn Kunden einen Mitarbeiter auswählen sollen.
Warum ist der Tarifblock so wichtig?
Weil er nicht nur informiert, sondern direkt erklärt, warum neu Leistungen gesperrt oder bestehende Einträge tarifbedingt blockiert sein können.
Ist diese Seite schon der komplette Buchungsbereich?
Nein. Leistungen definieren das Angebot, aber Verfügbarkeit und operative Terminlogik entstehen erst im Zusammenspiel mit Kalender, Mitarbeitern und Regeln.

Weiter im Guide Center

Leistungen stehen in der Mitte zwischen Profil, Team und Buchung. Die folgenden Guides helfen, diese Verbindung als zusammenhaengenden Produktfluss zu verstehen.

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